Über uns
SYMPATHISCH-EINFACH-FAIR
Lernen Sie uns kennen
Suchen Sie eine unkomplizierte und faire Werkstatt?
Dann sind Sie bei uns genau richtig!
Kommen Sie vorbei und überzeugen Sie sich selbst!
Sandro Montagner
Geschäftsleiter
Organisieren, planen, regeln – läuft bei ihm.
Und wenn mal nichts läuft, dann läuft er: mit der Familie durch die Natur, mit der Kamera auf Motivsuche oder mit dem VW-Bus dem Sonnenuntergang entgegen.
Luca Bissoni
Werkstattleiter
Autos sind sein Hobby, Beruf und Leidenschaft. Falls er aber nicht gerade unter einem Fahrzeug steht oder an irgendetwas herum schraubt, verbringt er gerne Zeit mit seiner Familie.
Er wird oft auch "der Bärtige" oder
"der Tätowierte" genannt...
Igor Rodella
Stv. Werkstattleiter
Seine Begeisterung für Technik endet nicht am Arbeitsplatz – auch privat dreht sich vieles um Motoren und Geschwindigkeit.
Mit seinem Suzuki Swift nimmt er aktiv an Autorennen teil und bringt so auch viel Praxiserfahrung in die Werkstatt mit.
In seiner Freizeit geniesst er es, mit seiner Frau und der Familie unterwegs zu sein – ob im Freizeitpark oder auf gemeinsamen Ausflügen.
Isabelle Gobeli
Buchhaltung/Backoffice
Die Mama und gute Seele des Betriebes.
Falls sie nicht hinter dem Computer sitzt, geht sie gerne Radfahren, Schwimmen und auf den Campingplatz.
Hussain Alnajjar
Praktikant
Frisch von der Schule und voller Neugier auf die Welt der Technik sammelt er bei uns seine ersten Erfahrungen in der Werkstatt.
Sein Brückenjahr als Praktikant nutzt er, um tiefer in die Praxis einzutauchen und Neues zu lernen.
In seiner Freizeit findet man ihn auf dem Fussballplatz, beim Boxen oder im Fitness – Hauptsache, es geht sportlich zu und her.
Wer bis hierhin gelesen hat, interessiert sich vermutlich nicht nur für Autos, sondern auch für die Menschen und die Geschichte dahinter. Deshalb möchten wir die Gelegenheit nutzen, Ihnen einen Einblick in die Entstehung und Entwicklung der Garage Studer AG zu geben.
Was vor vielen Jahrzehnten begann, hat sich über Generationen hinweg zu dem entwickelt, was unser Betrieb heute ist.
Viel Freude beim Lesen unserer Geschichte.
Geschichte der Garage Studer AG
Die Geschichte der Garage Studer beginnt nicht mit einer Werkstatt. Nicht mit einer Hebebühne. Und auch nicht mit einer Zapfsäule.
Sie beginnt im Keller eines Hauses in Brislach.
In den 1950er Jahren arbeitete Paul Studer bei der Firma Isola in Breitenbach. Nach einem langen Arbeitstag hätte er allen
Grund gehabt, sich auszuruhen. Doch statt auf das Sofa zu sitzen, zog es ihn regelmässig hinunter in den Keller seines
Hauses. Dort stand keine moderne Werkstatt. Keine grosse Infrastruktur. Nur das, was er sich selbst aufgebaut hatte.
Mit Geschick und viel Geduld reparierte er Fahrräder. Stück für Stück. Ohne Hektik, aber mit einem klaren Anspruch an sich
selbst. Schon damals zeigte sich, was ihn ausmachte: handwerkliches Können, Ausdauer – und eine klare Vorstellung davon, was er wollte.
Eine Überzeugung begleitete ihn dabei von Anfang an: „Ein Dorf ohne Tankstelle ist kein Dorf.“
Was für andere ein Gedanke war, wurde für ihn zur Vision.
HAUSBAU, FAMILIE UND EIGENINITIATIVE
1952 zog die Familie Studer in ihr eigenes Haus ein – vis à vis, wo sich heute noch der Garagenstandort befindet. Ungefähr zur gleichen Zeit kam Bruno Studer zur Welt.
Paul Studer baute das Haus grösstenteils selbst – gemeinsam mit seinen Schützenkameraden.
Jeder packte mit an. Jeder half, wo er konnte. Es war eine Zeit, in der man nicht lange plante, sondern anpackte. Und genau dieser Geist sollte den Betrieb über Jahrzehnte prägen.
VOM VELO ZUR ZAPFSÄULE
Mit den Jahren veränderte sich die Arbeit im Keller. Aus Fahrrädern wurden Töffli. Und aus kleinen Reparaturen entstanden immer mehr Aufträge.
Direkt nebenan stand ein kleines Häuschen. Dort arbeiteten Männer aus dem Dorf, die im Wald Holz schlugen – einige der ersten überhaupt mit Motorsägen. Diese Sägen mussten gepflegt werden. Ketten mussten geschärft, Maschinen instand gehalten werden.
Paul Studer übernahm diese Arbeiten. Was dabei entstand, war mehr als nur Arbeit:
Es entstanden Beziehungen. Vertrauen. Ein guter Ruf. Langsam reifte der Gedanke, dass daraus mehr werden könnte. Als sich die Gelegenheit ergab, kaufte die Familie Studer das Grundstück mit dem kleinen Häuschen.
Ein entscheidender Schritt – und die Grundlage für alles, was folgen sollte.
DIE TANKSTELLE –EIN MEILENSTEIN
1965 wurde der Vertrag für die erste Tankstelle in Brislach unterzeichnet. Es war ein mutiger Schritt. Finanziert wurde das Ganze auf eine Art, die heute kaum mehr vorstellbar ist:
Die Investition wurde über Jahre hinweg direkt über den Benzinverkauf zurückbezahlt.
Gebaut wurde fast alles in Eigenleistung. Vom Häuschen bis zu den Sockeln – vieles entstand durch eigene Hände. Nur der Tank und die Zapfsäulen wurden geliefert. Ein Dach gab es zu Beginn nicht. Wenn es regnete, wurde im Regen gearbeitet. Es ging nicht um Perfektion.
Es ging darum, etwas aufzubauen. Und genau das gelang.
Die Tankstelle wurde schnell zu einem festen Bestandteil des Dorfes.
Ein Ort, an dem man nicht nur tankte, sondern sich begegnete.
VERANTWORTUNG IN SCHWIERIGEN ZEITEN
Die 1970er Jahre stellten die Familie vor grosse Herausforderungen. Während der Ölkrise war Treibstoff knapp. Streng kontingentiert. Der Betrieb erhielt pro Monat nur eine begrenzte Menge Benzin und Diesel. Diese musste eingeteilt werden. Es waren keine einfachen Entscheidungen. Wer bekommt wie viel? Wer muss warten?
Manche erhielten 20 Liter. Andere nur 10. Die Verantwortung lag bei der Familie selbst.
Und sie wurde mit viel Augenmass getragen.
Trotz dieser schwierigen Zeit zeigte sich der Pioniergeist einmal mehr:
Bereits um 1975 wurde ein Nachtautomat installiert. Bezahlt wurde mit dem Fünfliber.
Und besonders bemerkenswert: Der Automat funktionierte sogar ohne Strom – mit einer mechanischen Kurbel. Einfach, durchdacht und funktional.
AUSBILDUNG UND AUFBAU DES BETRIEBS
Parallel dazu legte Paul Studer grossen Wert darauf, dass seine Kinder ihren eigenen Weg gehen – am liebsten im Automobilbereich. Und sie taten es.
Peter Studer
absolvierte seine Ausbildung bei der Grosspeter AG in Basel.
Bruno Studer
machte seine Autoservice-Lehre bei der Agence Amèricaine Automobiles in Basel (Dreispitz).
Erich Studer
liess sich beim Schlotterbeck in Basel zum Autoelektriker ausbilden.
Isabelle Gobeli
besuchte die Handelsschule in Basel.
1970 war es so weit: Peter und Bruno nahmen den offiziellen Garagenbetrieb auf.
Die Garage Studer war geboren.
1972 kam Erich dazu. Ab 1975 übernahm Isabelle die Büroarbeit. Die ersten Jahre waren geprägt von Aufbauarbeit. Die Werkstatt bestand anfangs aus einem einfachen Schopf mit Bretterverschlag. Später kam ein Waschraum dazu. Mit jedem Schritt entwickelte sich der Betrieb weiter. Nicht sprunghaft – sondern stetig.
OPEL, AUSSTELLUNGEN UND DORFLEBEN
1973 wurde die Garage Studer offizielle Opel-Vertretung. Wieder ein wichtiger Meilenstein.
Zweimal im Jahr fanden Ausstellungen statt. Die Fahrzeuge wurden jeweils persönlich in Basel abgeholt und nach Brislach gebracht. Die Vorbereitungen waren aufwendig.
Mit viel Liebe zum Detail wurde dekoriert, organisiert und geplant. Vor allem die Frauen der Familie spielten dabei eine zentrale Rolle. Sie führten auch die Tankstelle. Darunter Thekla Studer, die Ehefrau von Paul Studer. Ihr Einsatz war gross – und nicht ungefährlich.
Bei einem Unfall an der Tankstelle wurde sie angefahren und zog sich ein gebrochenes Bein zu. Ein Teil der Geschichte, welcher zeigt, wie eng Arbeit, Familie und persönlicher Einsatz miteinander verbunden waren. Über dem Betrieb entstanden Wohnungen.
Die Garage war nicht einfach ein Arbeitsplatz.
Sie war ein Teil der Familie, des Lebens und ein Teil des Dorfes.
Die Frage der Nachfolge
Mit den Jahren kam unweigerlich eine Frage auf: Wie geht es weiter?
2009 trat Peter Studer aus dem Betrieb aus. Die Nachfolge war zu diesem Zeitpunkt noch nicht geklärt. 2012 verliess Erich Studer die Garage. 2014 folgte Bruno Studer.
Eine Phase, die nicht einfach war. Und dennoch blieb der Betrieb bestehen.
Bruno Studer und Isabelle Gobeli-Studer arbeiteten nach 2012 weiterhin im Betrieb mit und sorgten für Stabilität. Isabelle war rund 50 Jahre Teil der Garage Studer AG und arbeitete offiziell bis 2025 im Betrieb. Auch nach dem Generationenwechsel blieb die Familie eng mit der Garage verbunden. Bis heute unterstützt jede und jeder den Betrieb auf seine eigene Art und Weise.
Ein Zufall, der keiner war
Die Geschichte hätte hier auch enden können.
Tat sie aber nicht.
Sandro Montagner absolvierte seine Lehre bei der Grosspeter AG in Basel – genau wie früher Peter Studer. Immer wieder wandte sich die Garage Studer bei komplexeren Fällen an die Grosspeter. So entstand ein regelmässiger fachlicher Austausch. Da Sandro aus dem Laufental stammt, übernahm er immer wieder Fahrten zwischen den Betrieben.
Man kannte sich. Man vertraute sich.
Eines Tages stellte Erich Studer ihm die Frage, ob er sich vorstellen könne, in Brislach zu arbeiten. Damals passte es noch nicht. Es folgten Militärdienst und weitere Jahre in Basel.
Der Kontakt blieb bestehen. Als die Nachfolgefrage immer dringender wurde, erinnerte sich Erich an ihn. Isabelle hatte seine private Telefonnummer notiert.
Erich griff zum Telefon – und stellte die Frage erneut. Dieses Mal lautete die Antwort anders.
Neue Generation, neue Verantwortung
2012 trat Sandro Montagner mit 21 Jahren in die Garage Studer ein.
Geplant waren zwei Jahre bis zur Übernahme. Daraus wurden fünf.
2017 übernahm er die Garage Studer AG im Alter von 26 Jahren. Bereits 2013 entschied sich der Betrieb, die Zusammenarbeit mit Opel zu beenden. Die Anforderungen passten nicht mehr zu einem Familienbetrieb. Stattdessen ging man bewusst den Weg der Unabhängigkeit und schloss sich dem carXpert Konzept an. Im selben Jahr kam Luca Bissoni dazu.
Was als Ferienjob begann, entwickelte sich zu einer engen Zusammenarbeit. 2017 wurde auch er Mitinhaber.
Heute ist die Garage Studer AG ein moderner Betrieb.
Verankert in der Region.
Gewachsen aus eigener Kraft.
Geprägt von Verantwortung, Vertrauen und Zusammenhalt.
Was über Jahrzehnte entstanden ist, basiert nicht auf Zufall.
Sondern auf Arbeit, Entscheidungen und Menschen, die Verantwortung übernommen haben.
Diese Geschichte ist mehr als ein Rückblick.
Sie ist auch ein Dankeschön.
An Paul Studer.
An Peter, Erich, Bruno und Isabelle.
Und an alle, die den Betrieb mitgetragen haben.
Sie haben die Grundlage geschaffen für das, was heute weitergeführt wird.
Und für das, was noch kommt.